Ich habs versucht, ein echtes ursprüngliches Curry-Saucen-Rezept zu finden. Aber es hat nicht funktioniert. Es gibt sie wohl nicht, die „echte“ Currysauce, stattdessen viele verschiedene Rezepte. Sicher ist, die Berliner Currywurst-Erfinderin hat eine spezielle Sauce gebastelt. Ziemlich sicher ist aber auch, dass sie die Currywurst vielleicht gar nicht erfunden hat, naja, die einen sagen so… die andern so…
Es gibt auch etliche verschiedene „Original-Würste“ im Handel. Es verdichten sich aber die Hinweise, dass die „echte“ Currywurst tatsächlich eine Bratwurst war und keine rote Wurst, wie sie heute oft verkauft wird.

Ich bin noch auf der Suche. Die von mir verwendete Mecklenburger Rostbratwurst (Landfleischerei Stenzel, Ruest) schmeckt wunderbar auch als CurryBratWurst. Somit habe ich schon mal ein Original. Und nun kommt die Sauce. Mein erster Versuch hat funktioniert und schmeckt ziemlich gut.
Also hier das Basis-Rezept der Original-Schettlers-Currysauce:

3 Äpfel schälen, entkernen und in etwas Wasser und mit einer Chilischote weichkochen, 1 TL Salz und 2 TL Zucker dazu, dann zerdrücken.
Hinzurühren: 500 ml Werder-Tomaten-Ketchup, 2 EL Dresdner Worcestersauce, 1 EL Zitronensaft, 3 EL Currypulver, 2 EL dunklen Balsamico – Falls das Pulver klumpt: Einmal mit dem Pürierstab durch die Masse.

Aaaaber, es fehlt noch etwas. Entweder Mango oder Ananas. Oder beides. Das probiere ich noch aus – und Freitag und Samstag könnt Ihr probieren, da stehe ich wieder mit dem Grillwagen am Schweriner 7-Seen-Center.

31.10.18 – Ergänzung: Ich habe nun noch ein wenig herumexperimentiert.
Ich habe zur Masse noch püriertes Fruchtfleisch gegeben: 1 Mango, 200 Gramm Ananasstücke, 200 Gramm Pflaumen. Dazu 1 TL edelsüßen Paprika und 150 Milliliter Essig (zu gleichen Teilen Apfelessig, sehr süßen Balsamico und Branntweinessig).
Sobald die Geschmacksnerven wieder entspannt sind – denn die Sauce ist ziemlich anstrengend – werde ich noch etwas Balsamico hinzugeben. Und dann müsste es passen.

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